Im Rahmen des Erasmus-Austauschs besuchte die Gruppe das
Unternehmen PLAXTI in Châtellerault . Der Besuch bot den Schülerinnen und
Schülern spannende Einblicke in die Themen Recycling, Nachhaltigkeit und
moderne Technologien.
Zu Beginn wurden die Teilnehmenden herzlich empfangen
und erhielten eine Einführung in die Arbeit des Unternehmens. PLAXTIL hat sich
darauf spezialisiert, Kunststoffabfälle zu recyceln und daraus neue Materialien
herzustellen. Das Unternehmen wurde aus
einem Forschungsprojekt gegründet, das bereits 2017 begann. Ziel von PLAXTIL
ist es, nicht recycelbare Textil- und Kunststoffabfälle in neue,
wiederverwendbare Materialien umzuwandeln.
Besonders bekannt wurde PLAXTIL während der
Corona-Pandemie durch die Entwicklung der weltweit ersten kreislauffähigen
Recyclinglösung für Einwegmasken. Die gebrauchten Masken wurden gesammelt,
desinfiziert, zerkleinert und anschließend zu neuen Produkten verarbeitet, zum
Beispiel zu Linealen, Geodreiecken oder Schutzvisieren. Bereits kurze Zeit nach
dem Start konnten zehntausende Masken recycelt werden.
Während der Führung konnten die Schülerinnen und Schüler
verschiedene Arbeitsbereiche und Maschinen kennenlernen. Besonders
beeindruckend war der Prozess, bei dem aus gebrauchten Kunststoffmaterialien
neue Produkte entstehen. Die Mitarbeitenden beantworteten zahlreiche Fragen und
erklärten die einzelnen Schritte des Recyclingprozesses ausführlich. Dabei
wurde erklärt, wie wichtig Wiederverwertung für den Schutz der Umwelt und für
eine nachhaltige Zukunft ist.
Das Unternehmen arbeitet außerdem eng mit zusammen.
Gemeinsam setzen sie sich für nachhaltige Produktion, Recycling und soziale
Integration ein. Dabei entstehen nicht nur neue umweltfreundliche Produkte,
sondern auch Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen im Bereich
Recycling und Kreislaufwirtschaft.
PLAXTIL kooperiert mit bekannten Unternehmen aus der Textilbranche, darunter
auch und. Gemeinsam werden nachhaltige Produkte entwickelt, beispielsweise
recycelbare Kleiderbügel aus alten Textilien.
Bei PLAXTIL spielen Inklusion und Integration eine
wichtige Rolle im Arbeitsalltag des Unternehmens. Das Unternehmen verbindet
nachhaltige Produktion mit sozialer Verantwortung und schafft damit Arbeits-
und Lernmöglichkeiten für unterschiedliche Menschen.
Ein zentrales Ziel von PLAXTIL ist es, Menschen mit verschiedenen
Hintergründen in die Arbeitsprozesse einzubeziehen. Dazu gehören unter anderem
Personen, die auf dem Arbeitsmarkt besondere Unterstützung benötigen. Durch
praktische Tätigkeiten im Bereich Recycling und Produktion erhalten sie die
Möglichkeit, berufliche Erfahrungen zu sammeln und neue Fähigkeiten zu
entwickeln.
Der Besuch machte deutlich, welche wichtige Rolle
innovative Unternehmen wie PLAXTIL im Bereich Umweltschutz und
Ressourcenschonung spielen. Gleichzeitig wurde gezeigt, wie jede und jeder
Einzelne einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten kann.


















